Schlechte Aussichten für europäische Fluggesellschaften

Der Weltluftfahrtverband IATA prognotisierte in diesem Jahr aufgrund der Eurokrise und der sinkenden Nachfrage Milliardenverluste für europäische Fluggesellschaften. Der Branchenverband befüchtet hierbei ein nahezu doppelt so Hohes Minus wie bereits im März 2012.

 

IATA-Generaldirektor Tyler sagte auf einer Jahrestagung in Peking, dass eine erhöhte Rentabilität des Luftverkehrs aufgrund der Krise in der Eurezone verhindert sei. Ebenso belasten hohe und steigende Steuern europäische Airlines sowie ineffizientes Flugverkehrsmanagement.

Weitere Pleiten in Europa seien außerdem nicht ausgeschlossen, wird sich an die ungarische Malev erinnert, die im Februar den Betrieb eingestellt hat. Laut Klaus-peter Siegloch machen die Zahlen des IATA deutlich, wie abhängig Deutschland und auch Europa vom internationalen Markt sind und forderte die Abschaffung der Luftverkehrssteuer, die alleine den vier größten deutschen Fluggesellschaftgen eine Last von rund 600 Millionen Euro abnehmen würde.

Dies jedoch hat keinen Einfluss auf den Flugverkehr weltweit, der nach Angaben des IATA rund drei Milliarden Dollar Gewinn macht. Ungeachtet dessen bleibt 2012 eine sinkende Rentabilität nachzuweisen, wie Zahlen des IATA belegen. Die Gewinnspanne ist von 2010 2,9 Prozent auf 2011 1,3 Prozent gesunken. Für 2012 wird nur ein Prozentsatz von 0,5 erwartet.

 

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